über 1.278.743 zufriedene Kunden
Europas Nr. 1 für Heimfitness
Vertrauen Sie unseren Kunden.
Aktuell 48.609 Produktbewertungen
66x in Europa Filialfinder
stores
Fitnessgeräte sicher einkaufen
Sport-Tiedje ist ein von Trusted Shops geprüfter Online-Shop mit Käuferschutz
Unser Unternehmensvideo
Wir stellen uns vor
Video abspielen
Sport-Tiedje bietet Ihnen
  • Europas Nr. 1 für Heimfitness
  • über 1.200.000 zufriedene Kunden
  • Mehr als 7000 Fitnessartikel
  • 66 Fachmärkte vor Ort
  • 75 eigene Servicetechniker

Training

 

 Was gibt es für unterschiedliche Trainingsmethoden im Krafttraining?
 Es werden folgende Trainingsarten unterschieden:

  • Kraftausdauertraining: Hier werden die Muskeln durch viele Wiederholungen (20-30) mit wenig Gewicht trainiert. Bei der Kraftausdauermethode absolviert der Trainierende 2-4 Serien mit einer kurzen Pause von höchstens einer Minute.

  • Hypertrophietraining: Dieses Training bewirkt eine Vergrößerung des Muskelquerschnitts. Das zu verwendende Gewicht lässt nicht mehr als 6-12 Wiederholungen zu. In einer Trainingseinheit sind 3-8 Serien zu absolvieren. Die Pause zwischen den Serien sollte ca. 3 Minuten betragen.

  • Maximalkrafttraining: Im Vordergrund steht hierbei die Verbesserung der Maximalkraft. Aus diesem Grund sollte mit maximalen Gewichten trainiert werden. Das Gewicht wird so gewählt, dass nach ca. 3-6 Wiederholungen ein Erschöpfungszustand erreicht wird. Zwischen den 4-6 Serien sollten die Pausen 2-3 Minuten betragen.

 

Welche Muskeln sollte man trainieren, um abzunehmen?

  • Das Trainieren einzelner Muskeln bringt dabei keinen Erfolg. Der ganze Körper muss trainiert werden, um einen Erfolg zu erzielen. Man nimmt nicht genau an den Stellen ab, die man intensiv trainiert.
    Für die Gewichtsreduktion ist ein muskuläres Ganzkörpertraining zu empfehlen, welches mit einem Ausdaueranteil kombiniert wird.

     

Was ist besser – Ausdauer- oder Krafttraining?

  • Für die allgemeine Gesundheit ist beides notwendig und wichtig. Ausdauertraining ist für das Herz-Kreislauf-System und die Anregung des Fettstoffwechsels besonders wertvoll. Allerdings kann das Ausdauertraining das Krafttraining nicht ersetzen. Durch gezieltes Krafttraining werden Muskeln gestärkt und Gelenke und die Wirbelsäule entlastet. Sinnvoll ist eine Kombination aus Ausdauer- und Krafttraining, damit der ganze Körper angesprochen wird.

 

Sollte man sich vor dem Krafttraining aufwärmen?

  • Unbedingt! Durch das Aufwärmen werden Zerrungen und Verletzungen weitgehend vermieden. Bevor mit schweren Gewichten gearbeitet wird, sollte zusätzlich ein Aufwärmsatz absolviert werden. Zwischen den einzelnen Serien ist darauf zu achten, dass man nicht zu stark auskühlt.

 

Welche Übungen bringen Kraftausdauer?

  • Beim Training der Kraftausdauer ist die Anzahl der Wiederholungen entscheidend. Ein effektives Ganzkörpertraining, bei dem 3 Serien mit 20-30 Wiederholungen durchgeführt werden, erweist sich als sinnvolles Kraftausdauertraining. Dabei sollten möglichst die wichtigsten Muskelgruppen angesprochen werden.

  • Arme: Liegestütz – Füße und Hände werden auf dem Boden aufgestellt und der Blick Richtung Boden gerichtet. Schulter, Hüfte und Fußgelenke bilden eine Gerade. Durch Beugen der Arme senkt man den Körper Richtung Boden ab. Am tiefst möglichen Punkt wird durch Strecken der Arme die Aufwärtsbewegung eingeleitet. Während der gesamten Bewegung bleibt der Körper in einer Geraden.

  • Bauch: Käfer – In Rückenlage werden Arme und Beine der Länge nach ausgestreckt. Vor Beginn der Übung werden sowohl Arme als auch Beine leicht vom Boden angehoben. Die linke Hand und das rechte Knie werden auf Bauchnabelhöhe zusammengeführt. Danach erfolgt ein Wechsel zur jeweils anderen Extremität. Dabei ist zu beachten, dass die Lendenwirbelsäule durch aktive Anspannung der Bauchmuskulatur am Boden bleibt.

  • Rücken: Hampelmann – In Bauchlage werden Arme und Beine der Länge nach ausgestreckt. Blick ist Richtung Boden gerichtet und die Zehen sind zum Körper gezogen. Arme und Beine heben leicht vom Boden ab und werden gleichzeitig auseinander und wieder zusammengeführt. Dabei wird aktiv die Rückenmuskulatur angespannt, so dass Knie und Oberschenkel den Boden kaum berühren.

  • Beine: Kniebeugen – Füße werden etwa schulterbreit mit leicht nach außen gedrehten Fußspitzen aufgestellt. Durch Beugen der Knie wird der Körperschwerpunkt abgesenkt (Oberschenkel parallel zum Boden) und wieder angehoben. Hierbei ist darauf zu achten, dass die Knie immer leicht gebeugt bleiben. Beim Absenken bleibt der Oberkörper aufrecht und das Gesäß wird nach hinten geschoben. Die Knie sollten während der Übungsausführung nicht zu weit vor die Fußspitzen bewegt werden.

 

Wie setze ich mir beim Training schlaue Ziele?

  • Ein Ziel muss messbar sein, damit es auch erreichbar ist. Außerdem ist ein festes Datum zum Erreichen des Zieles sehr wichtig. Dies hilft, dass Training nicht dauernd zu verschieben.

  • Man sollte realistisch bleiben: Ein halbes Kilo weniger auf der Waage ist durchaus machbar. Erfolge bei der Ausdauer sollten nach 4 Wochen erkennbar sein und die Muskelstraffung sollte nach 8 Wochen eintreten.

  • Ein Trainingsbuch zu führen ist auch sehr sinnvoll. Es sollte ein Plan enthalten sein, welcher nach jeder Trainingseinheit abgehakt werden kann. Das motiviert!

 

Ist es richtig, dass Vibrationstraining schneller fit macht?

  • Vibrationsplatten stärken die Muskeln tatsächlich effektiv. Durch die Vibration spannen sich die Muskeln automatisch an und es werden mehr Muskelfasern aktiviert. Fast 95% der Muskulatur, welche auch die Tiefenmuskulatur beinhaltet, werden angesprochen. Beweglichkeit, Knochendichte und Körperhaltung werden verbessert. Allerdings wird der Körper durch das „Gerüttel“ schnell überfordert. Das Vibrationstraining sollte am Anfang nicht häufiger als zweimal die Woche nicht länger als 10 Minuten durchgeführt werden. Bei Beschwerden mit dem Bewegungsapparat bzw. nach Operationen sollte man vor der Anwendung einen Arzt kontaktieren.


Gibt es einen perfekten Wochenend-Trainingsplan?

  • Die Balance aus Intensität und Pausen ist hierbei besonders zu beachten, damit der Körper nicht überfordert wird. Von Vorteil wäre, wenn der Freitag mit in den Trainingsplan einbezogen werden kann. Das Training würde sich dadurch auf 3 Tage verteilen.

    Freitag: lockeres Krafttraining (z.B. Fitnesskurs)

    Samstag: längere Ausdauereinheit (Joggen, Fahrrad fahren oder Skaten)

    Sonntag: intensives Krafttraining oder ein Mix aus Cardio und Kraft

 

Ist es egal, ob man 3x1 Stunde oder 1x3 Stunden trainiert?

  • Nein! Mit einem Programm von 3x1 Stunde erreicht man mehr als bei einem Programm 1x3 Stunden. Der Körper passt sich bei 3x1 Stunde an den Trainingsreiz an und regeneriert besser. Ein regelmäßiges und abwechslungsreiches Trainingsprogramm ist also für den Körper effektiver.

 

Welches ist die ideale Sportart, um den Rücken optimal zu trainieren?

  • Die optimale Sportart wäre eine Kombination aus: Schwimmen, Rudern und Klettern. Hierbei würden die Muskeln des Rückens gleichmäßig und vor allem aus verschiedenen Richtungen gefordert werden.

 

Mit welchen Übungen trainiert man den Rücken am einfachsten?

  • Klimmzüge: Die Reckstange sollte so weit wie möglich gegriffen werden. Die Daumen zeigen hierbei nach innen. Den Körper nun langsam hochziehen und darauf achten, dass dieser weder vor- noch zurückpendelt.

  • Rückenstrecker: Die Knöchel hinter der Fußrolle fixieren und die Hüfte auf den Polstern ablegen. Das Schambein wird dabei nicht von den Polstern berührt. Die Arme sind vor der Brust oder am Hinterkopf verschränkt. Streckung des Oberkörpers bis leicht über die Waagerechte hinaus. Kurz halten und den Oberkörper wieder absenken.


Was sind isometrische Übungen?

  • Bei diesen Übungen wird kurzfristig mit aller verfügbaren Kraft gegen einen Widerstand gedrückt. Die Kraftentfaltung wird ohne Längenveränderung des Muskels realisiert. Der Widerstand kann eingebildet oder tatsächlich sein. Hierbei werden die betroffenen Muskelpartien im Besonderen und der Kreislauf im Allgemeinen aktiviert.

  • Isometrische Übungen werden hauptsächlich zur Konzentrationssteigerung und Entspannung empfohlen.

 

Was versteht man unter Intervalltraining?

  • Diese Trainingsmethode ist gekennzeichnet durch einen systematischen Wechsel von Belastungs- und Erholungsphasen. Sie dient der Verbesserung der Ausdauerleistungsfähigkeit.

 

 

  Wie kann man beim Laufen/Joggen einen zu hohen Puls vermeiden?

  • Es gibt immer mehr Menschen, die sich mit einem zu hohen Tempo vorwärts bewegen. Wer längere Zeit nicht gelaufen ist, sollte lieber erst mit dem Walken anfangen. Die Intensität ist so zu gestalten, dass die gefühlte Belastung nicht höher als „etwas anstrengend“ empfunden wird, denn nur so kann das Tempo gehalten werden. Nach einigen Trainingseinheiten wird der Puls sich einspielen und sinken. Eventuell kann der Einstieg auch durch ein Intervalltraining (Joggen und Gehen) erleichtert werden.

 

Sollten auch Frauen Krafttraining betreiben?

  • Ja. Die meisten Figurwünsche der Frauen lassen sich am besten durch intensives Krafttraining erreichen. Für den Muskelnaufbau, sollten Frauen erstmal nicht so viel Gewicht nehmen und dafür mit mehr Wiederholungen arbeiten. Immer langsam anfangen und dann von Zeit zu Zeit steigern. Es sei denn, der Bodybuilder-Effekt ist gewünscht und die Muskeln sollen deutlich zu sehen sein.

 

Welche Sportarten sind besonders effektiv?

  • Eine Sportart gilt dann als effektiv, wenn bei ihr ein höchst möglicher Kalorienverbrauch gemessen werden kann. Je mehr Muskeln bei der betriebenen Sportart im Einsatz sind, desto mehr Kalorien werden verbraucht. Beispielsweise sind beim Training auf dem Laufband oder dem Crosstrainer mehr Muskeln aktiv als beim Fahrrad fahren.

 

Stimmt es, dass die Fettverbrennung beim Ausdauersport erst nach 30 Minuten einsetzt?

  • Allgemein gesagt hängt die Fettverbrennung von der Belastungsintensität und Belastungsdauer ab. Hier kann man sagen: Je länger die Trainingseinheit dauert, desto mehr kommt die Fettverbrennung auf Touren. Fett wird allerdings von Anfang an mit verbrannt. Die Verteilung verschiebt sich mit der Dauer der Belastung. Innerhalb der ersten 30 Minuten entleeren sich hauptsächlich die Kohlenhydratspeicher, danach kommt es zu einer erhöhten Fettverbrennung.

 

Gibt es Fehler, die man beim Sport/Fitness machen kann?

  • Leider kann man als Unerfahrener immer noch zahlreiche  Fehler machen. Damit der Körper nicht darunter leidet, Haltungsschäden verursacht werden oder es zu schlimmen Verletzungen kommt, sollten Sie folgende Fehler vermeiden:

  • Vor dem Training nicht hungern! Der Körper braucht stets einen geeigneten Treibstoff, damit er den täglichen Belastungen und dem bevorstehenden Training stand hält. Ansonsten kann das Leistungspotential nicht erreicht werden.

  • Ein Sixpack ist nicht alles im Leben! Ein gut durchtrainierter Bauch ist ganz klar das am meisten gut erkennbare Aushängeschild des Körpers für eine gute Fitness. Allerdings sollte auch dem Rest des Körpers Aufmerksamkeit geschenkt werden und alle anderen Muskelgruppen ebenfalls trainiert werden. Der Kern des Trainings sollte nicht nur aus Bauchmuskeltraining bestehen. Der untere Bereich des Rückens ist ebenso wichtig, ansonsten kann es sehr schnell zu Haltungsschäden und Schmerzen führen.

  • Nicht zu viel Gewicht nehmen! Hier gibt es eine Regel: Technik zählt mehr als Gewicht. Diese Regel sollten Sie sich immer vor Augen führen. Durch angemessene Gewichte wird zudem das Verletzungsrisiko minimiert bzw. ausgeschlossen.

  • Das Training nicht zu leicht nehmen! Gelangweilt auf einem Gerät zu sitzen und zu warten bis die Zeit um ist, bringt leider nicht viel. Sport treibt man, um zu schwitzen und Kalorien zu verbrennen. Dies sollte jedem bewußt sein.

 

Kreuzschmerzen nach dem Training – warum?

  • Oft hängt dies mit der Ausführung der zuvor getätigten Übungen zusammen. Gewichte können falsch vom Boden aufgenommen worden sein. Es ist darauf zu achten, dass der Rücken stets gerade bleibt und z.B. schwere Hanteln nur mit Hilfe der Beinmuskulatur angehoben werden. In die Hocke gehen, den Rücken so aufrecht und gerade wie möglich halten und die Hantel aufnehmen.
    Bei alle Übungen sollte man konzentriert auf Körperposition und -spannung achten, nur so können Fehlhaltungen vermieden werden.

 

Welche Atmung ist beim Training am besten?

  • Beim Heben der Gewichte sollte ausgeatmet und beim Senken eingeatmet werden. Die Atmung muss so in die Übungen integriert werden, dass es nach ein paar Wiederholungen selbstverständlich ist und nicht darüber nachgedacht werden muss. Gleichmäßiges tiefes Atmen anstelle der Pressatmung.

 

Warum bekommen manche Menschen einen hochroten Kopf beim Training?

  • Die meisten Menschen bekommen bei hoher Intensität oder warmen Außentemperaturen einen roten Kopf. Dies ist medizinisch unbedenklich. Oft sind Menschen mit heller Haut betroffen. Die Rötung der Gesichtsfarbe ist nichts anderes als eine Weitstellung der Hautgefäße – der Blutdruck steigt bei Anstrengung. Die Haut ruft so einen Kühlungseffekt und dadurch eine bessere Wärmeableitung herbei. Leider kann man während des Trainings nichts dagegen tun. Es ist ein ganz normaler Prozess, der bei dem einen mehr und bei dem anderen weniger sichtbar ist. Die Kondition sollte dennoch trainiert werden. Je besser diese ist, desto langsamer steigt der Puls bzw. die Rötung im Gesicht ist nicht so ausgeprägt.

 

Wie baut man am besten Kondition auf?

  • Zuallererst sollte man langsam mit dem Training beginnen und sich mit der Zeit steigern. Zum Beispiel könnte man mit leichtem Joggen beginnen und das Tempo nach und nach erhöhen. Auch Schwimmen eignet sich sehr gut, um Kondition aufzubauen.
    Am besten kombiniert man das Training mit leichten Kraftübungen zum Muskelaufbau z.B. Übungen mit Hanteln.

  

Welche Muskeln werden beim Training auf dem Rudergerät trainiert?

  • Das Rudern beansprucht insbesondere die Muskeln an Beinen, Rücken und Armen. Im Prinzip wird der ganze Körper trainiert. Auch dieses Workout eignet sich sehr gut zur Verbesserung der Ausdauer.

 

Weniger Gewicht und mehr Wiederholungen oder umgekehrt?

  • Zu Beginn des Trainings sollten viele Wiederholungen mit wenig Gewicht absolviert werden, da der Körper (bzw. die Muskeln) sich erst an die Tätigkeit gewöhnen muss. Viele Wiederholungen steigern die Kraftausdauer und bilden die Grundlage für ein ausgewogenes Muskelaufbautraining.
    Wichtig ist vor allem, dass die Übungen korrekt ausgeführt werden. Pausen zwischen den Sätzen sind ebenso wichtig. Die Auswahl der Gewichte sollte so gestaltet sein, dass man 20-25 Wiederholungen pro Trainingssatz schafft. 
     

 

Was bringt ein Training auf dem Laufband?

  • Ein Training auf dem Laufband ist eine gute Grundlage, um die Ausdauer zu trainieren. Beine, Hüfte und Po werden mit trainiert.
    Außerdem sind
    Variationen im Training auf Grund der einfachen Verstellmöglichkeit schnell zu realisieren. Steigung und Geschwindigkeit können nach Bedarf eingestellt und verändert werden. 
     

 

Gibt es Fitnessübungen ohne Hilfsmittel?

  • Selbstverständlich kann man eine Vielzahl von Übungen ohne Hilfsmittel (z.B. Hanteln) durchführen. Das eigene Körpergewicht reicht für den Anfang vollkommen aus. Hier einige Beispiele: Situps, Liegestütze, Kniebeugen, „Fahrrad fahren in der Luft“, Dips etc.

 

Dehnung vor oder nach dem Training?

  • Die Muskulatur sollte erwärmt werden, bevor man mit dem Training beginnt. Dehnübungen vor dem Training sind nicht leistungssteigernd, also nicht zwingend erforderlich. Bezüglich der Verletzungsprophylaxe wirken sich die Dehnübungen nicht negativ auf den Körper aus.
    Nach dem Training können die Dehnübungen als Teil des Cool downs gesehen werden. Lockeres Bewegen und leichte Dehnübungen födern die Regeneration der beanspruchten Muskulatur.
    Grundsätzlich gilt: Dehnen wann und wem es gut tut.

Welche Muskeln werden beim Trampolin springen trainiert?

  • Trampolin springen ist eine der besten gelenkschonensten Sportarten, die es gibt. Außerdem ist es ein hervorragender Stresskiller. Ausdauer und Kraft werden durch die Belastung trainiert. Ein gezieltes Muskeltraining ersetzt das Springen nicht. Rumpfstabilität, Körperkoordination und Gleichgewichtssinn werden jedoch optimal geschult.

 

Welche Sportarten schonen die Gelenke?

  • Schwimmen (vor allem Rückenschwimmen, da Brustschwimmen die Kniegelenke und die Wirbelsäule belasten kann), Aqua-Jogging, Wandern in ebenem Gelände, Radfahren und Trampolin springen. Bedenken Sie, dass Gelenke erst schmerzen, wenn sie zu wenig belastet werden. Nur eine regelmäßige Bewegung kann helfen.

 

Wie atmet man beim Laufen richtig?

  • Eine der wichtigsten Vorgaben ist sicherlich, das Tempo so zu gestalten, dass man sich beim Laufen noch locker unterhalten kann. Zudem ist das regelmäßig und kräftig Atmen von Bedeutung. Nur so können die Lungen genügend Sauerstoff aufnehmen. Die Laufhaltung sollte stets locker und entspannt sein, d.h., die Arme sind leicht angewinkelt und schwingen im Laufrhythmus seitlich neben dem Körper hin und her.

 

Was ist ein Split-Programm beim Training?

  • Bei einem Split-Programm wird das Training gesplittet, also aufgeteilt. Anstatt alle Muskelgruppen an einem Tag zu trainieren, werden die einzelnen Gruppen auf mehrere Tage verteilt trainiert. So werden pro Training selten mehr als 2 Muskelgruppen beansprucht. Ziel hier ist es, die Muskeln mit einer höheren Intensität zu trainieren. Beim Splittraining kann man also seine ganze Kraft den entsprechenden Muskelgruppen pro Trainingseinheit widmen. Vorteil dieses Programmes ist, dass der Muskel (die Muskelgruppe) mehr Zeit zum regenerieren bzw. wachsen hat.

 

Was ist Fitness-Boxen?

  • Fitness-Boxen gehört zu den Trendsportarten 2011 und ist ein effektives Trainingsprogamm, um fit zu werden. Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit, Koordination, Kondition und Beweglichkeit werden hier geschult. Mit Boxsack, Handschuhen, Bandagen und Springseil ist man hervorragend ausgerüstet. Elemente des Aerobic werden beim Fitness-Boxen mit Kampfsporttechniken verbunden. Es gibt keinen direkten Körperkontakt (wie vom Boxen bekannt), da es ein reines Fitness-Workout ist. Durch die kontinuierliche Bewegung werden viele Kalorien verbrannt. Fitness-Boxen enthält keine schwierigen Choreographien und ist daher für Menschen jeden Alters leicht zu erlernen.

 

Wie kann man sich auf dem Trampolin fit halten?

  • Es gibt sehr viele Möglichkeiten, um sich auf dem Trampolin fit zu halten und zu bewegen: Wippen/Federn, Gehen, Laufen, Twisten, Springen, Grätschsprünge, Hüpfen auf einem Bein, Hampelmann. Es gibt allerdings auch die Möglichkeit Flexibänder oder kleine Hanteln mit in die Übungen einzubeziehen, um gezielt einige Muskeln extra anzusprechen.

 

Was ist der Unterschied zwischen aeroben und anaeroben Training?

  • Aerobes Training bedeutet wörtlich übersetzt „Training mit Luft“. Bei diesem Workout werden Fette und Kohlenhydrate in den Muskelzellen verbrannt. Dies dient der Energiegewinnung. Das Herz-Kreislauf-System, sowie Lunge und Stoffwechsel werden hier gefordert. Eine bessere Sauerstoffnutzung ist Ziel eines anaeroben Ausdauertrainings. Typische Sportarten sind Joggen, Radfahren oder Schwimmen. Hierbei sollte der Puls ständig kontrolliert werden. Die Herzfrequenz sollte bei aerobem Training ca. 60%-70% der maximalen Herzfrequenz betragen, um eine gezielte Fettverbrennung anzustreben.

    Bei aerobem Training geschieht die Verbrennung von Zucker (zur Energiegewinnung) mit Hilfe von Sauerstoff. Dies kann schon bei niedrigen Körperbelastungen (Dauerlauf über kurze Strecken) erfolgen. Der Körper produziert so genügend Energie, um den Stoffwechsel zu bewältigen. Bei schnellen Läufen allerdings wird der Körper so stark belastet, dass die aerobe Energiegewinnung nicht mehr ausreicht. Kohlenhydrate werden so ohne Sauerstoff in Energie umgewandelt (dies geschieht durch Milchsäuregärung).

    Wenn der Körper kurzfristig hohe Leistungen vollbringen muss (zum Beispiel beim Hochstemmen eines Gewichtes), dann greift er auf die anaerobe Energiebereitstellung zurück. Die Verwertung von Energiereserven erfolgt hier ohne Sauerstoff.

 

 Was ist Übertraining?

  • Ein Übertraining ist nichts anderes als eine Überlastungsreaktion des Körpers, welche meist durch ein zu hohes Trainingsvolumen und zu kurze Regenerationsphasen ausgelöst wird.

    Leider passiert es immer wieder, dass Menschen -trotz ausreichendem Training - immer schwächer und müder werden. Dies liegt vor allem daran, dass nicht genügend Entspannungphasen vorhanden sind. Trainings- und Erholungsphasen sind gleichermaßen wichtig für den Körper.
    Außerdem kann eine Mangelernährung Grund für Übertraining sein, da der Körper nicht ausreichend mit Nährstoffen versorgt wird, welche er zur Leistungserbringung dringend braucht. Folgen hieraus sind, schnellere Erschöpfung, leichte Aggressivität oder Appetitlosigkeit.

 

Wie kann man beim Joggen auch die Arme trainieren?

  • Leider wird die Armmuskulatur beim Joggen kaum gefördert. Um diese Muskeln doch ein wenig zu trainieren, können beispielsweise kleine Hanteln verwendet werden. Eine andere Möglichkeit wären Gewichtsmanschetten um die Handgelenke anzulegen.

Was bringt eigentlich ein Cool-down nach dem Training?

  • Im Körper entstehen während des Workouts viele Stoffwechsel-Endprodukte (z.B. Laktat). Durch ein Cool-down am Ende einer Trainingseinheit wird der Körper beim Abbau dieser Stoffe unterstützt. Die Regenerationsphase kann somit verkürzt werden. Eine Einheit von ca. 15 Minuten auf dem Ergometer oder Crosstrainer ist optimal um herunterzukommen. Allerdings sollte hierbei die geringste Stufe gewählt werden, um locker den Puls herunterzufahren.

 

Ist Seilspringen gut für die Ausdauer?

  • Unbedingt. Da man beim Seilspringen einen hohen Energieverbrauch hat, werden so Kraft, Schnelligkeit und auch die Ausdauer verbessert. Darüber hinaus ist beim Seilspringen die Wadenmuskulatur optimal gefordert.

 

Mehr erfahren Sie auch unter:

- Allgemeine Tipps

- Fragen zum Thema Ernährung

Wir sind für Sie
66x in Europa
Storemap
Sport-Tiedje
46 telefonische Berater
sind für Sie erreichbar
0800 202 027
info@sport-tiedje.ch